IG BCE Frauen

Bezirksfrauenkonferenz 2013

Das Frauenforum Rhein-Neckar widmete seine diesjährige Bezirksfrauenkonferenz dem Thema "Chancengleichheit." Hierzu waren Vertreter und Vertreterinnnen aus Politik und Wirtschaft eingeladen worden, um dieses wichtige Thema zu diskutieren.

Ulla Köhler

Bezirksfrauenkonferenz Delegierte und Gäste

Pünktlich um 18:00 Uhr eröffnete Anna Engfer, Gewerkschaftssekretärin im Bezirk Mannheim, die Veranstaltung. Erstmalig fand diese in festlicher Atmosphäre im Hotel „Park Inn“ in Mannheim statt. Anna Engfer dankte den Aktiven des Frauenforums für die erstklassige Organisation und begrüßte die nicht nur weiblichen Anwesenden, die trotz Schneegestöbers zahlreich erschienen waren. Besonders herzlich begrüßte sie die Vertreter des Bezirksvorstandes. Stellvertretend sei hier Frank Gottselig als Vorsitzender genannt. Nach Grußworten von Detlef Stutter, Bezirksleiter Mannheim, und Uwe Bruchmüller, stellv. Landesbezirksleiter Baden-Württemberg, gab Ulla Köhler als Vorsitzende des Frauenforums schwungvoll und souverän den Rechenschaftsbericht der vergangenen vier Jahre ab. Ein Highlight war hierbei sicherlich die Teilnahme am Faschingsumzug in Mannheim im Jahr 2011 und der Bundesfrauentag in Hannover in 2012. Der offizielle Teil endete mit den Wahlen eines neuen Frauenforums, in welches sich erfreulich viele neue Frauen wählen ließen.

  • Empfang
    Foto: 

    Anna Engfer

    Ulla Köhler am Empfang

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Nach einer kurzen Pause diskutierte Anna Engfer dann mit Stefan Rebmann (MdB, SPD), Karin Möhle (CDU, Vorsitzende „AG Frauen in der CDA“), Karla Hoffmeister (HR Director SCA Hygiene Products) und Dr. Brigitte Bauhoff (Betriebsratsvorsitzende Roche Diagnostics) die verschiedenen Herausforderungen im Kontext der tatsächlichen Gleichstellung von Männern und Frauen. Frauen verdienen im Schnitt rund 21% weniger als Männer, sind häufiger prekär beschäftigt und machen seltener trotz bester Qualifikationen Karriere.

Alle auf dem Podium waren sich einig, dass es definitiv einer besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie braucht, z.B. durch flexiblere Arbeitszeiten und mehr Kinderbetreuungsangebote. Außerdem brauchen wir in den Unternehmen die gezielte Förderung von Frauen, etwa durch Mentoringprogramme. Inwieweit es allerdings einer Frauenquote bedarf, wurde ebenso kontrovers diskutiert wie die Frage nach unseren Rollenbildern und Geschlechterstereotypen.

Der Abend endete mit vielen Impulsen für die betriebliche Arbeit und viel Schwung für die Arbeit des Frauenforums Rhein-Neckar in den kommenden vier Jahren.

 

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